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Natur / Tierwelt



Eine Blumen-Schau aus dem Tessin




Der Buntspecht

Beim Café Merian im Park im Grünen, machten mich Passanten auf einen Buntspecht aufmerksam, welcher kraftvoll ein Loch in luftiger Höhe in einen Baumstamm hämmerte. Da ich nur mein Handy dabei hatte, bin ich heute nochmals hingegangen, um mit meinen Teleobjektiv Fotos zu machen :


Von allen heimischen Spechten ist der etwa amselgroße Buntspecht (Picoides major) der häufigste. Sein elanvoller, wellenförmiger Flug und sein farbenfrohes schwarz-weiß-rotes Gefieder machen ihn zu einer auffälligen Erscheinung. Beide Geschlechter sind gleich gefärbt, das Männchen hat jedoch zusätzlich zu den roten Unterschwanzdecken einen roten Hinterkopf.

In Mitteleuropa kommt der Buntspecht in verschiedensten Waldtypen vor und auch Parks, Friedhöfe, Feldgehölze und baumbestandene Gärten geben ihm ganzjährig eine Heimat, wenn er dort morsches Holz findet.

Der Buntspecht ist ein Allesfresser. Neben Insekten und Larven, die er im Holz findet, frisst er auch Nüsse und hackt die Samen aus den Zapfen von Kiefern und Fichten. Dazu klemmt er die Zapfen oft in eine Astgabel oder Rindenspalte, um sie dann in Ruhe aufzuhämmern. Diese sogenannten Spechtschmieden zeigen, wie anpassungsfähig der Buntspecht ist. Auf der Suche nach vermeintlichem Futter meißelt er auch mal Löcher in Telegrafenmasten oder Häuserdämmungen, was ihm nicht nur Freunde beschert. Am Futterplatz hängen die Vögel oft mit dem Bauch nach oben an Meisenknödeln, denn sie mögen fettreiches Futter und turnen dafür auch gern mal in der Waagerechten statt senkrecht am Baumstamm empor.

Die vielfältige Holzbearbeitung zur Nahrungsbeschaffung darf aber nicht mit dem rasanten Trommeln im Frühjahr verwechselt werden, mit denen der Spechtmann um eine Partnerin wirbt. Sein häufigster Ruf - ein kurzes und lautes „kix“ – ist zu allen Jahreszeiten zu hören.




Das Drüsische Springkraut


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Diese schöne Blüte funkelte mir aus der Dunkelheit des Chaltbrunnentals entgegen.

Diese Pflanze liebt Feuchtigkeit und wenig Licht.


1837 säten Gärtner die aus dem Himalaya stammende Pflanze erstmals in Dresden aus. Im Verlauf des 19. Jahrhunderts verwilderte sie und ist seit einigen Jahrzehnten fest eingebürgert. Heute bildet die Pflanze oft dichte Bestände und verdrängt einheimische Arten. Reife Früchte explodieren bei Berührung oder von selbst und schleudern ihren Samen bis 7 m weit weg.


Quelle: KOSMOS "Was blüht denn da?"